Im Jahr 2000 wurden durch die Bundesregierung die Lizenzen für den Mobilfunkstandard UMTS vergeben. Mit der Ersteigerung dieser Lizenzen hat sich jeder der Mobilfunkanbieter auch bereit erklärt die UMTS Verfügbarkeit auszubauen, so dass jeder Verbraucher in Deutschland über UMTS telefonieren kann. Dass man über UMTS auch das mobile Internet nutzen kann, das war von den Mobilfunkanbietern sicherlich auch gewollt, doch in der Öffentlichkeit machte man damit noch keine großartige Werbung, zumal man auch bis ins Jahr 2003 brauchte seitens der Mobilfunkunternehmer bis die ersten Probeläufe mit dem Mobilfunkstandard UMTS starten konnte.
Die UMTS Verfügbarkeit wurde durch die Mobilfunkanbieter in den Folgejahren tatsächlich ausgebaut und auch einer großen Zahl von Verbraucherhaushalten damit eine hohe Datenübertragungsrate auch für die Nutzung des mobilen Internets zur Verfügung gestellt. Heute sind User in Deutschland in der Lage über UMTS alle Vorteile des Web 2.0 zu nutzen.
Auch in vielen der ländlichen Gebiete ist die UMTS Verfügbarkeit inzwischen gut ausgebaut.
Bei UMTS können die Mobilfunkanbieter den Verbrauchern aber nicht nur höhere Geschwindigkeiten bieten als mit den bisherigen Standards, sondern auch günstigere Konditionen. Allerdings schien es erst einmal so, dass die UMTS Netze trotz des hohen Preises der Lizenzen gar nicht so beliebt waren bei den Verbrauchern. Immerhin mussten sie auch in Kauf nehmen, dass unter Umständen gesundheitsschädliche Strahlen von Sendemasten ausgehen. Doch vor allem der Preis, der für UMTS gezahlt werden sollte, war den meisten Verbrauchern zu hoch. Heute kann man mit UMTS auch sehr günstig telefonieren. Angeboten werden auch Bundles – Tarif, Handy und ein zusätzlicher Bonus.