Eine sehr alte Geschichte begleitet die Teppiche noch heute was ihre Herstellung anbelangt, auch wenn diese heute zum Teil industriell erfolgt. Viele der sich auf dem Markt befindlichen Teppiche sind allerdings noch immer handgewebt und aus diesem Grund ein nicht gerade billiges Wohnutensil. Der älteste Nachweis, der über das Teppiche herstellen bekannt ist findet sich in einem Grab im Pazyryktal in Südsibirien in der äußeren Mongolei. Gefunden wurde dieser frühe Nachweis im Jahr 1949. Der Zustand von diesem Nachweis über die Herstellung der Teppiche wurde eiskonveriert und ist daher noch in einem sehr guten Zustand, trotz seines hohen Alters von ca. 2500 Jahren. Ausgestellt ist dieser Teppich heute in der
Eremitage in St. Petersburg.
Die Zeit, in der Teppiche erstmals nach Europa gebracht wurden war die Zeit von Alexander dem Großen. Dieser war es auch, der um 330 v. Chr. die ersten Teppiche mit ins Abendland brachte von seinen Asienfeldzügen. Artefakte aus dieser Zeit sind kaum mehr vorhanden. Die wenigen Teppiche, die noch erhalten sind stammen aus dem frühen 15. bzw. 16. Jahrhundert.
Aber sehr viele bildliche Überlieferungen von Teppichen gibt es. Schriftliche und auch bildliche Nachweise was die Teppiche betrifft gibt es dann hinsichtlich der Entwicklung der türkischen (bzw. der osmanischen) Teppichknüpferei. Dort knüpft man noch heute Teppiche nach der alten Tradition.
Heute werden Teppiche nicht mehr so häufig verwendet als Bodenbelag. Sie kommen aber als Einzelläufer und Rundteppiche – aufgelegt auf Fliesen häufig vor. Auch auf eine Fußbodenheizung ist es möglich moderne Teppiche aufzulegen. Dank einer speziellen Gummierung auf der Unterseite ist auch dies möglich.