In Deutschland herrscht ein so genannter Linkgeiz. Eine gegenseitige Verlinkung thematisch passender Seiten ist nicht immer ganz einfach zu bekommen, denn unter vielen Webmastern herrscht die Meinung, dass man schließlich nicht die eigene Konkurrenz verlinken will.
Also muss man sich andere Möglichkeiten für den Linkaufbau einfallen lassen. Seit dem Jahr 2004, das erste Artikelverzeichnis entstammte der Idee von Jan Becker, erfreuen sich Artikelverzeichnisse großer Beliebtheit. Sie erbringen für alle Beteiligten einen Nutzen. Der Betreiber eines solchen Verzeichnisses kann mit Werbeanzeigen, welche die Leserschaft anklicken können, ein gewisses Nebeneinkommen erzielen. Der Besucher liest die eingestellten Texte, erfährt direkt hilfreiche und nützliche Informationen über die vorgestellte Webseite und der Text selbst enthält einen oder zwei Links auf die dargestellte Homepage. Dies sind die so genannten Backlinks, welche es gilt zu sammeln. Über den Link gelangt der Leser auch direkt auf die Webseite, so dass man auch die Besucherzahlen mittels Artikelverzeichnistexten steigern kann.
Bei der Auswahl des Texters sollte man jedoch darauf achten, dass dieser ausschließlich einzigartige Texte verfasst. Denn leider hat sich in letzter Zeit die Unsitte eingeschlichen, dass ein Text gleich in mehreren Portalen eingestellt wird. Dies nutzt nur niemanden etwas, denn doppelter Content schadet in jeder Hinsicht. Texte für Artikelverzeichnisse sollten also weder doppelt eingestellt werden, noch von so genannten Textgeneratoren verfasst werden.
Auch diese Unart schadet mehr, als sie nutzt, denn der Text wird maschinell neu verfasst und fast immer unleserlich. Solche Texte haben keinerlei Nutzen mehr, weder für den Leser noch für die Suchmaschinen. Gleiche Kriterien gelten auch für SEO-Texte. Eine Aneinanderreihung von Keywörtern bringt keinerlei Nutzen mehr. Heute wird sehr viel Wert darauf gelegt, dass das Verhältnis zwischen Keywörtern und Fließtext stimmt. Dabei gilt als Richtlinie, dass nicht mehr als 5% Keywörter im Verhältnis zur Wortanzahl verwendet werden sollen. Qualität zahlt sich am Ende immer aus.