Januar 16, 2019

Motorradjacken mit guten Protektoren schützen Leben

Motorradjacken schützen den Biker vor schweren Hautabschürfungen und Ähnlichem im Falle eines Unfalls. Darum sind die Jacken für jeden Fahrer äußerst wichtig. Bei einem Kauf achten viele Menschen auf Qualität, denn es geht um den eigenen Körper. Hochwertige Exemplare sind an dem Material der Jacke und an den integrierten Protektoren zu erkennen. Ein flatterfreier Sitz ist ebenfalls wichtig.

Gerade im Sommer ist die Versuchung groß mit leichten Jeansjacken auf großen Maschinen unterwegs zu sein. Das ist jedoch grob fahrlässig, schließlich besitzt ein Motorrad keine Knautschzone. Die sinnvollste Lösung sind Motorradjacken mit Protektoren.

Was ist bei Protektoren zu beachten?

Das Material der Jacke an sich reicht als Schutz nicht aus. Dabei liegt kein Unterschied vor, ob Textil oder Leder. Bei einem Sturz fängt ein Rückenprotektor die Stoßenergie ab. Allerdings nur, wenn das Schutzpolster dick genug und elastisch ist. Das Gleiche gilt für Ellbogen-, Unterarm- und Schulterprotektoren. Aus welchen Materialien sind die Protektoren gefertigt? Drei Möglichkeiten bestehen, Weichschaum, Schaumstoff, Styropor oder robustes Hartplastik.

Wichtig für den Träger ist, dass der Rückenprotektor und auch die Anderen eng am Körper anliegen. Ist dies nicht der Fall, dann können diese bei einem Sturz verrutschen und die Verletzungsgefahr ist erhöht. In Deutschland werden die Rückenschützer gemäß einem Standard gebaut, EN 1621–2. Dadurch ist der Schutz der Wirbelsäule gewährleistet. Es bestehen zwei Levels:

  • 1: Höchstgrenze der Restkraft 18 kN
  • 2: Höchstgrenze der Restkraft 9 kN

Das zeigt, dass Level 2 eine weit höher schützende Eigenschaft aufweist wie Level 1. Auf keinen Fall dürfen Sie sich als Fahrer mit einem Schaumstoffprotektor zufriedengeben. In den meisten Fällen sind die Rückenprotektoren in einer Lederjacke besser eingenäht, als in einer Textil-Motorradjacke.

Sind Lederjacken immer besser?

Ob Sie sich für eine Textiljacke oder eine Lederjacke entscheiden, hängt vom persönlichen Geschmack ab. Die Lederjacken sind nicht flexibel vom Material, was für eine gute Passform des Rückenprotektor spricht. Ansonsten bestehen Vor- und Nachteile für jeden Stoff.

Wichtig ist nur, dass Sie den Sitz der Protektoren gut überprüfen. Stellen Sie sich die Frage: Rutschen die Schützer hin und her? Schützen sie die richtigen Stellen? Einen guten Sitz der Jacke, inklusive der Protektoren, überprüfen Sie, indem Sie die gleiche Sitzposition einnehmen, die Sie auf dem Motorrad benötigen. Sitzt die Jacke dann bequem, aber nicht zu locker ist es die Richtige.

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