Natürlich hofft niemand, einen Autounfall zu haben, doch sicher sein kann man davor natürlich nicht. Selbst wenn man jahre- oder jahrzehntelang unfallfrei gefahren ist, es kann immer etwas passieren. Das Verkehrsaufkommen erhöht sich von Jahr zu Jahr. Wird der Unfall von einem anderen verursacht, dann springt für den Schaden am eigenen Auto dessen Autohaftpflicht ein. Wenn man nun selbst der Unfallverursacher ist, dann hat man dafür seine eigene Haftpflicht. Doch hier ist der Haken: Von Jahr zu Jahr steigt die Schadenfreiheitsklasse an und die zu zahlenden Prozente sinken, allerdings nur dann, wenn man eben keinen Schaden der Versicherung meldet. Hat man beispielsweise nach vielen Jahren eine relativ hohe Schadenfreiheitsklasse erreicht, dann kann ein selbstverschuldeter Unfall die Prozente sofort sprunghaft ansteigen lassen. Die Folge: Die Versicherung wird teurer.
Davor kann man sich schützen, nämlich mit dem Schadenfreiheitsrabatt. Ob dieser sinnvoll ist oder nicht, muss man selbst entscheiden. Wissen sollte man, dass man mit diesem Rabatt jährlich rund 15 Prozent mehr bezahlen muss. Dafür steigen aber auch die Prozente nicht, wenn man mal einen Unfall hat. Die Schadenfreiheitsklasse jedoch sinkt trotzdem. Das hat erst einmal keine Auswirkungen, erst dann, wenn man die Versicherung wechseln möchte. Dann wird die aktuelle SF-Klasse weitergegeben und kommt bei der neuen Versicherung zur Anwendung, was bedeutet, dass auch die Prozente wieder steigen. Um eine Kfz-Versicherung mit Schutz des Schadenfreiheitsrabatts abzuschließen, sollte man immer einen Vergleich der Anbieter durchführen. Unter Umständen ist auch ein Wechsel sinnvoll sein. Ihre Versicherung sagt Ihnen, wann ein solcher Wechsel möglich ist. Ob es sich rechnet, muss man selbst entscheiden.