Es ist nicht immer nur eine Frage der Zinsen für Festgeld, wenn man sich für diese Geldanlage entscheidet. Es ist auch eine Frage der Sicherheit, denn die ist für viele Anleger fast noch wichtiger, als die Höhe der Zinsen. Der Bankencrash vor kurzer Zeit hat es deutlich gemacht, dass viele Anleger, der ihr Geld sicher geglaubt hatten, am Ende mit hohen Verlusten aus dieser ganzen Geschichte rausgingen. Der Grund: Die Anlegesummen waren nicht versichert. Beim Festgeld kann einem das in der Regel nicht passieren, denn die meisten Kreditinstitute sind an einen Einlagensicherungsfond angeschlossen, der im Falle eines Bankencrash die Rückzahlung der Einlagen zusichert. Hier ist man also auf der sicheren Seite. Dafür muss man bei den Zinsen ein wenig zurückstecken.
Ganz klar, dass Aktien und all die anderen „unsicheren“ Geldgeschäfte mehr Erträge bringen, als das Festgeld. Doch was nützt einem das, wenn das Geld plötzlich weg ist. Beim Festgeld hat man von Beginn an die Gewissheit, dass das Geld sicher ist und man kennt auch die Zinsen für Festgeld ganz genau. Will heißen, man kann sich ausrechnen, was am Ende dabei herauspringt. Man kennt auch die Laufzeit, also kann man selbst entscheiden, ob dies eine gute Anlage für einen ist oder nicht. Aufpassen muss man allerdings bei einigen, denn manche Banken verlängern, sofern man nicht rechtzeitig kündigt, die Anlage um denselben Zeitraum noch einmal. Auch sollte man vor einem Abschluss die unterschiedlichen Anbieter vergleichen, da die Höhe der Zinsen doch erheblich abwichen kann. Ein Unterschied von nur einem Prozent kann bei einer Anlage von 5.000 Euro pro Jahr gleich mal 50 Euro ausmachen.