Bei den meisten Allergikern wurde die Allergie bereits in jungen Jahren festgestellt. Da viele Menschen in Deutschland und allgemein den westlichen Ländern von Allergien betroffen sind ist der Test auf Allergien in den deutschen Praxen eigentlich zu einer Standard-Prozedur geworden, die bereits bei Kindern durchgeführt wird um zu erkennen, ob und wenn ja welche Allergien und vor allem in welchem Maße vorhanden sind. Bei dem Allergietest wird in der Regel eine ganze Reihe von verschiedenen Präparaten in Kontakt mit dem Patienten gebracht, indem man mit winzigen Nadeln die jeweiligen Stoffe, auf denen die Allergie geprüft werden soll, in den Unterarm injiziert.
Dies geschieht natürlich in so geringen Mengen, dass der Patient nicht versehentlich durch einen allergischen Schock zu Schaden kommen könnte. Je nachdem, bei welchen Präparaten die Haut dann durch Rötungen oder Schwellungen eine Reaktion zeigt kann dann im folgenden bei der Analyse der Ergebnisse festgestellt werden, ob und in welchem Umfang eine allergische Reaktion bei Kontakt mit den jeweiligen Stoffen zu erwarten ist. Es ist in den vergangenen Jahren jedoch auch schon dazu gekommen, dass allergische Reaktionen erst im Laufe der Jahre entwickelt wurden, weil das Immunsystem sensibler geworden ist. Schuld daran könnte unter anderem der zunehmende Hygiene-Wahn sein, der dazu führt, dass das Immunsystem der Kinder nicht auf natürliche Stoffe aus der Natur wie zum Beispiel die Pollen von Blumen und Gräsern eingestellt ist und diese eigentlich harmlosen Stoffe als Bedrohungen ansieht. Dies kann dann dazu führen, dass der Körper durch die Abwehrreaktion wie eben tränende Augen, Hautausschlag und ähnliche den Patienten unnötig belastet.